Testleser Meinungen

Marked Eyes ließ ich von 8 Testlesern, die ich über Facebook gefunden habe, vorab als Manuskript lesen.

Vielleicht ist es für den ein oder anderen interessant, ihre vorzeitigen Meinung und erste Eindrücke hier lesen zu können.

Viel Spaß beim Stöbern ;)

Melanie Klein:

Da Pia mir vor dieser Testleserunde schon mehr über Marked Eyes in E-Mails erzählte, hatte ich eine wage Ahnung um was es in ihrem Roman geht. Doch das was ich erwartet habe, war es nicht. Diese Geschichte hat alle meine Erwartungen gesprengt, im höchst positiven Sinne.

Das Buch beginnt mit dem Prolog, den ich schon überaus spannend fand, weil er etliche Fragen entstehen ließ. Ich finde solche Bücher toll, die auf den ersten Seiten schon Wer-Wie-Wo-Was-Fragen entstehen lassen.

Marked Eyes ist in der Ich-Perspektive aus Robins Sicht geschrieben. Der Schreibstil von Pia gefällt mir richtig gut, wie ja auch schon bei ihren Drachenbüchern. Die Welt, die die Erde in der Zukunft sein könnte, ist auch super beschrieben und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Man entdeckt viele neue Dinge, jedoch regt sie auch zum Nachdenken an: Was wäre wenn? Ganz toll fand ich auch die Kapiteleinteilung von Pia. Nicht zu kurz und nicht zu lang – genau richtig.

Die gut ausgearbeiteten Charaktere wachsen einen eigentlich alle sehr ans Herz. Man denkt zwar ständig: Vielleicht sind doch die Guten die Bösen oder die Bösen die Guten, vielleicht ist auch keiner böse oder alle? Aber die Geschichte nimmt am Ende eine ganz unerwartete Wendung, mit der man jedoch sehr zufrieden sein kann. Dadurch sieht man „einige Personen“ mit einer ganz anderen Sichtweise und kann deren Verhalten – manche mehr, manche weniger – ein bisschen besser nachvollziehen. Die drei Hauptcharaktere machen, finde ich – vor allem Robin, eine ganz tolle Entwicklung durch. Am Anfang klein, ahnungslos und am Ende groß, stark und sehr mutig. Da es in dem Buch ja auch um Zauberei geht, sorgte Robin gegen Ende für einen sehr magischen Moment, in dem man sich nur verlieren könnte.

Lachen musste ich mehrmals, als ich mich dabei erwischte, dass ich unbewusst, während dem Lesen auf einmal anfing mit mir selbst oder den Charakteren zu sprechen, was ich noch nie in meinem Leben gemacht habe. Eine Stelle fand ich total klasse, aber ich darf ja leider nichts erzählen. Auf jeden Fall eine Stelle, die, wenn man nach dem Lesen daran denkt, einfach grinsen muss.

Es kommt noch eine Prophezeiung vor, die auch, bei mir zumindest, anfangs nur ein Fragezeichen in meinem Kopf entstehen ließ; sie begleitet einen eigentlich durch das komplette Buch. Jede Wendung habe ich versucht mit ihr in Verbindung zu bringen, um herauszufinden, wer denn nun dieser „Retter“ ist. Ich muss zugeben, dass mir am meisten Freude der Epilog bereitete. Es bleiben keine Fragen offen, das Buch ist für mich abgeschlossen. Bietet jedoch, wie ich Pia schon mitgeteilt habe, genug Stoff für eine Fortsetzung, die nicht in der Zukunft, sondern eher in der Vergangenheit liegen könnte.

Vor der Leserunde hatte ich zu Pia gesagt, dass ich nicht weiß, ob ich beim Lesen (aus zeitlichen Gründen) mit den anderen mithalten kann. Doch die Bedenken waren umsonst. Denn das Buch lässt einen auf eine magische Weise mitreißen, durch Spannung und vielen Überraschungen, und man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Somit war ich eine der ersten, die mit dem Buch fertig war. Marked Eyes zähle ich auf jeden Fall zu meinen absoluten Jahreshighlights. Ich freue mich schon auf das fertige Buch und wünsche Pia bei der Verlags- oder Agentursuche viel Glück.

Ein Buch bei dem man etwas lernen, lachen, weinen, miträtseln, mitfiebern, mitfühlen, sich ärgern und sogar schmecken und riechen kann, aber auch in gewisser Weise zum Nachdenken anregt: Wie könnte die Zukunft unseres Planeten aussehen und vor allem, die der Menschheit.

Mir hat das Testlesen total Spaß gemacht und ich danke Pia dafür, dass ich Marked Eyes schon vorab lesen und mit Robin ein fantastisches Abenteuer erleben durfte.

 

Teja Ciolczyk:

Marked Eyes ist ein Projekt, dass ich eigentlich von Beginn an begleiten durfte. Ich habe die Prophezeiung und einige Textpassagen schon gekannt. Unter anderem den Prolog. Und trotz allem ist es Pia gelungen, mich mit der Story und ihrer Thematik zu überraschen und begeistern! Ich hatte etwas vollkommen anderes erwartet. Aber man soll ein Buch ja nie nach seinem Einband beurteilen :-)

Das Buch beginnt schon sehr spannend. Man darf von Beginn an mit rätseln und versuchen den Dingen auf den Grund zu gehen. Sie steigt praktisch mitten im Geschehen ein und zieht den Leser gleich in ihren Bann. Wenn man glaubt etwas zu wissen oder herausgefunden zu haben, kann man schnell eines Besseren belehrt werden. Das zieht sich durch vom Pro- bis zum Epilog. Einfach genial. Ich persönlich liebe Bücher, die ihre Geheimnisse nicht gleich auf dem "Silbertablett" servieren!

Pia schreibt die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Sie hat wieder die wundervolle Schreibweise, die uns schon aus der Drachen-Saga bekannt ist, wiedererkennen lassen. Sie beschreibt gerade genug Details, um ein tolles Bild vor Augenerscheinen zu lassen. Nie kommt es durch eintönige und übertriebene Ausführungen zu ungewollten Längen. Die Geschichte liest sich sehr flüssig und ist jederzeit authentisch. Obwohl wir das Buch ja in Abschnitten mit Pausen dazwischen lesen durften, war ich jedes Mal sofort wieder in der Geschichte. Nicht nur das, sie ging mir sogar in den Lesepausen im Kopf rum, das passiert eigentlich selten und ist ein echte Kompliment an die Story, bzw. an Pia!

Die Charaktere sind jeder für sich echte Unikate. Ich habe jeden von ihnen schätzen und lieben gelernt. Meine hauptsächliche Zuneigung gilt jedoch Tiberius. Er ist zeitweise einfach herrlich aufmüpfig :-) Alle Protagonisten sind gut ausgearbeitet und ihre Handlungen und Gedanken sind nachvollziehbar. Hier hat Pia mich aber oft verwirrt. Ich wusste manchmal nicht wem ich "trauen" kann und wem nicht. Meine Meinungen sind hier von Kapitel zu Kapitel geschwankt. Da ist Lesespaß Programm. Ich habe mehr als einmal geschmunzelt, weil ich danebenlag mit meiner Einschätzung!

Dieses Buch lädt definitiv dazu ein aktiv zu werden. Meine Gedanken sind von einer Idee zur anderen gewandert während des Lesens. Wer könnte "der Retter" sein, was bedeutet die Prophezeiung und wie soll die Rettung dann aussehen? Und das ist nur ein kleiner Teil der Rätsel, die es zu lösen gibt! Wenn man das Buch aber zu Ende gelesen hat, bleiben keine Fragen offen. Vor allem der Epilog ist sehr gelungen und rührend. Wobei mich auch dieser wieder überrascht hat. Ja, die Überraschung zog sich durch das gesamte kreative Werk!

Ganz besondere Mühe hat sich Pia bei den Erklärungen gegeben. Hier hat sie gute Recherche betrieben und alles sehr logisch herleiten können. Ich finde es super, wenn bestimmte Ereignisse eine reale Begründung haben. So ist die Geschichte sehr glaubwürdig.

Unter uns Testlesern herrscht eigentlich Einigkeit darüber, dass es einen weiteren Band geben sollte. So zu sagen Episode II (Star Wars Fans hier? *grins*) Eine solch hervorragende Geschichte braucht einen zweiten Teil :-)

Zu Beginn hatte ich echte Zweifel, ob ich beim Korrekturlesen mit den anderen Testlesern mithalten kann, denn ich habe Familie und Job, die mich fordern. Aber da mich Marked Eyes so gefesselt hat, war ich schneller fertig als gedacht. Das Lesen hat mir solchen Spaß gemacht!

Vielen Dank für das Vertrauen und das Lesevergnügen liebe Pia!


Mein Fazit:
Dieses Buch ist meiner Meinung nach noch eine Steigerung zu den bisher erschienenen Büchern von Pias Drachen-Saga. Hier wird alles geboten: Spannung, Rätsel, Angst Trauer, etwas zum Lachen und noch viel mehr! Ich habe keine Längen entdecken können. Nicht einmal durch die Pausen zwischen den einzelnen Korrekturabschnitten konnte Lesespaß abhanden kommen. Pia hat mich mit Marked Eyes einfach vollkommen abgeholt. Einordnen würde ich persönlich das Buch bei Fantasy (fast schon High-Fantasy)/ Abenteuer. Vielleicht ist sogar ein Hauch Sci-Fi dabei. Wenn das Buch erscheint, werde ich es mir auf jeden Fall für mein Bücherregal holen. Aber bevor es da landet, wird es noch einmal verschlungen :-) Und ich lese Bücher eigentlich selten mehr als einmal, weil sie mir sonst schnell zu langweilig werden. Also Chapeau liebe Pia!

Pia Larissa Schau:

Marked Eyes von Pia Hepke ist ein Fantasyroman mit einem Hauch von Abenteuer und Dystropie. Das Buch ist einfach geschrieben und behinhaltet sowohl ruhigere Phasen als auch jede Menge Spannung. Wir begleiten Robin auf einem spannenden Weg, die Welt zuretten. Robin schließt neue Freundschaften und findet zu sich selbst. Auf dem Weg begegen uns eine faszinierende Welt und interessante Charaktere. Außerdem gibt es in dem Buch, die ein oder andere Überaschung. Manchmal ist eben nichts so, wie es scheint.
Pia hat dort wirklich eine tolle Welt geschaffen und es macht Freude mit ihren Charakteren zusammen den beschwerlichen Weg zu einer besseren Welt zu gehen. Ich kann dieses Buch ruhigen Gewissens Jugendlichen ab 12 Jahren empfehlen, die gerne in neue Welten eintauchen

Anka Himmeröder:

Ich habe von Pia schon das Geheimnis des Nebels in einer Wanderbuch Aktion gelesen und das Geheimnis des Feuers in einer Leserunde bei Lovelybooks. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich Testleserin von Marked Eyes sein durfte. Über die Facebook Seite von Marked Eyes hatte ich schon einen groben Einblick, worum es bei Marked Eyes geht. Aber insgesamt habe ich nicht mit verschiedenen Wendungen und dem Ende gerechnet
Kurz ein paar Worte zum Inhalte, in denen ich hoffentlich nicht zu viel verrate;
Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem keine Namen etc. erwähnt werden. Hier entstehen direkt einige Fragen. Um wen es geht? Warum? Wo? Wann? Etc.
Die Welt, so wie wir sie kennen hat sich nach einem Galaxie Crash total verändert. Es gibt ein Volk, welches aus verschiedenen Gruppen besteht. Die Alkara, die die Magie besitzen, und Aurin, die die Magie nur ausführen können, können nur zusammen ihre Magie nutzen, um den Volk ein angenehmes Dasein zu ermöglichen. Außerhalb des Schutzzaubers, den die Alkara und Aurin aufrechterhalten, ist kein Leben mehr möglich. Dort ist eine Wüstenlandschafft, ohne Wasser und Nahrung und Hitze. Während die Aurin sich in der Stadt frei bewegen können, ist dies den Alkara untersagt. Sie müssen überwacht ihre Jugendzeit in einem ganz weißen Raum verbringen. Dazu ist Robin aber nicht bereit, und bricht zusammen mit der Katze Skarlah aus dem Gebäude aus. Auf ihrer Flucht begegnen sie Tiberius und Tamra. Und für die drei Kinder beginnt eine abenteuerliche und gefährliche Reise.
Ein wichtiges Hauptaugenmerk in der Handlung ist die Prophezeiung, die sich komplett durch das Buch zieht. Wenn man die Prophezeiung das erste Mal liest, hat man nur Fragezeichen im Kopf, genau wie die Charaktere. Aber mit deren Lösungsvorschlägen zu den einzelnen Strophen und was im Laufe der Geschichte passiert, macht es bei einem irgendwann dann „Klick“
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Robin geschrieben. Der Schreibstil ist schön, wie er auch schon bei der Drachensaga war, und die Story liest sich sehr flüssig. Ein Schreibstil gefällt mir immer sehr gut, wenn die Geschichte wie ein Film in meinem Kopf abläuft und dies war auch hier der Fall. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und es war sehr toll mit zu rätseln. Das rätseln begann schon von Beginn an und es kamen immer neue Fragen hinzu. Manchmal lag ich mit meinen Vermutungen richtig, aber meistens war es doch ganz anders als ich gedacht habe und das hat mir besonders gut gefallen. Pia hat mich mit einigen Wendungen im Buch sehr überrascht und mit dem Ende habe ich auch nicht gerechnet. Am Ende werden aber alle Fragen, die im Laufe der Geschichte aufgekommen sind, beantwortet. Wobei eine Frage, erst im Epilog, welcher auch sehr gut gelungen ist, beantwortet wird.
Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Es ist einem überlassen, wenn man sympathisch findet und wen nicht. Ich fand Tiberius z.B. am Anfang ziemlich unsympathisch, aber im Laufe der Geschichte ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Zwischenzeitlich habe ich einigen Charakteren auch etwas Böses anhängen wollen, weil ich ihnen auf einmal nicht getraut habe und dachte, dass sie etwas Schlimmes im Schilde führen. Aber Pia hat mich dann wieder in dem nächsten Kapitel überrascht und dann war ich wieder anderer Ansicht.
In der Geschichte tauchen viele neue Begriffe auf, die Pia aber sehr gut erklärt und man manche Dinge, will jetzt nicht zu viel verraten, sehr gut nachvollziehen kann, auch wissenschaftlich^^
Wie einige andere, würde ich mich auch sehr freuen, wenn Pia einen Spin-off zu Marked Eyes schreibt. Dass man die Vorgeschichte der Aukara, wie die Prophezeiung entstanden ist, wie der Planet sich nach dem Galaxie-Crash verändert hat uvm., erfährt.
Insgesamt also ist dieses Buch absolut lesenswert und ich freue mich schon, wenn das Buch veröffentlicht wird und ich es mir holen kann. Das Genre würde ich als Fantasy mit Dystopie einordnen. Und nochmal danke Pia, dass ich zu den ersten gehören durfte, die dieses Buch lesen durften!

Lizzy Curse:

Alkara und Aurin können nur gemeinsam ihre Magie zum Wohle des Volkes, welches unter schweren Bedingungen leben muss, nutzen, um ihnen überhaupt ein Dasein auf diesem Planeten zu ermöglichen. Die Welt ist zerstört. Durch eine Verschiebung der Planeten hat sich die Erdoberfläche in eine staubige Wüstenlandschaft verwandelt, auf der kein Leben mehr möglich ist. Die Menschen sind nur durch die Schutzzauber des Bundes von Alkara, die Quelle der Magie, und Aurin, welche sie Nutzen können, in Sicherheit und können in Frieden leben. Doch dies bedeutet für die einzelnen Aurin Jahre im Dienste ihrer Regierung, Jahre der Einsamkeit und des Gehorsams. Und dazu ist der junge Robin nicht bereit. Gemeinsam mit der wundersamen Katze Skarlah und den Alkara Tiberius und Tamra begibt er sich auf eine gefahrvolle Reise in die Freiheit.

Pia Hepkes neustes Werk sprüht förmlich von Einfallsreichtum, Magie und frischer, neuer Ideen. Sie erschafft neue Völker und Volksgruppen, neue Früchte und ein anderes Verständnis der Magie, als jenes, welches wir aus anderen Büchern kennen völlig mühelos. Es ist eine dystopische Welt, in welche ich eintauchen und die ich mit Robin, Tiberius und Tamra durchwandern durfte. Das Leben ist nur noch durch Magie möglich, gepaart mit der Technik der Moderne. Woher diese Magie stammt möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, doch ich fand dieses Mit- und Nebeneinander von Zauberei und Technik ziemlich interessant und gut erdacht. Allein deswegen lohnt es sich schon diesen Roman zu genießen, besonders da Pia alles so bildhaft und detailliert schildert, sodass man besonders solche Phänomene deutlich vor Augen hat.

An den Charakteren konnte ich mich zuweilen erfreuen, manchmal habe ich sie verflucht und so manches Mal mit ihnen gelacht, und das ist es meiner Meinung nach, was ein gutes Charakterdesign ausmacht. Die Protagonisten waren alles andere als flach. Insbesondere Tiberius hat mir im Verlauf der Geschichte immer besser gefallen, da er Ecken und Kanten aufwies, an denen ich meine Sympathie verankern konnte. Zudem bin ich rebellischen Charakteren eh zugetan. Die (sprechende) Katze Skarlah hätte ich am liebsten so manches Mal geschüttelt, da sie ordentlich an meinen Nerven gezerrt hat. Robin war für meinen Geschmack ein wenig zu glatt und hat eine Spur zu oft auf den Rat der Älteren und Weiseren gehört. Ich hätte ihn vielleicht mehr Entscheidungen selbst treffen lassen, anstatt den Weg von anderen vorzeichnen zu lassen. Alles in allem habe ich die Charaktere jedoch alle in irgendeiner Weise lieb gewonnen. Ein jeder hatte seine Aufgabe in der Geschichte zu erfüllen und keiner kam mir an den Rand gedrängt oder unnütz vor.

Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. So manches Mal wusste sie mit einer plötzlichen Wendung der Ereignisse aufzuwarten, die mich überrascht und erfreut hat. Pia konnte die Spannung und die Dynamik auf weiten Strecken aufrecht erhalten. Einzig im mittleren Teil empfand ich die Erklärungen als ein wenig überlastet, was sich nicht unbedingt positiv auf die Dynamik des Buches ausgewirkt hat. Das lag nach meinem Gefühl auch ein wenig an Pias Bedürfnis, alles detailliert zu erklären, um den geneigten Leser nicht über die teilweise auch fremden Vorgänge im Roman im Unklaren zu lassen. Eventuell wäre an diesen Stellen ein bisschen weniger mehr. Im letzten Drittel zieht die Spannung jedoch wieder deutlich an und die Seiten flogen nur so an mir vorbei.

Alles in allem hat mich das Buch in eine magische, dystopische Welt entführt und mich mit den Charakteren lachen und leiden lassen. Ein Sternchen Abzug muss es leider für die eben erläuterten Längen in der Mitte des Buches geben. Trotzdem habe ich den Roman mit Genuss gelesen und empfehle es jedem der eine neue, dystopisch - magische Welt betreten möchte.